Wallet-Glossar: die Begriffe kurz erklärt
1. September 2026 · WalletPass Club
Rund um Wallet-Karten kursieren Begriffe aus drei Welten: Apple, Google und Marketing. Dieses Glossar erklärt die wichtigsten in je zwei Sätzen, ohne Vorwissen vorauszusetzen. Es ist zum Nachschlagen gedacht, nicht zum Durchlesen.
Wer sich zum ersten Mal mit digitalen Kundenkarten befasst, stolpert über Begriffe, die niemand erklärt. Sie stammen aus drei Welten, was die Verwirrung erklärt:
- Apple: pkpass, Streifenband, storeCard — Begriffe aus dem Dateiformat.
- Google: Loyalty-Objekt, Klasse, Ausgeber — Begriffe aus der Programmierschnittstelle.
- Marketing: Kartentyp, Zielgruppe, Vorlage — Begriffe aus der täglichen Arbeit.
Hier stehen die wichtigsten, jeweils so knapp wie möglich.
Was ist ein Wallet-Pass?
Der Oberbegriff für alles, was in Apple Wallet oder Google Wallet liegt: Kundenkarten, Tickets, Bordkarten, Ausweise. Es ist kein Bild, sondern ein Datensatz, den das Betriebssystem darstellt und aktuell hält.
Was ist eine pkpass-Datei?
Das Dateiformat von Apple Wallet. Sie enthält die Texte, Farben, Bilder und den Barcode der Karte sowie eine Signatur, die belegt, wer sie ausgegeben hat.
Was bedeutet Push-Aktualisierung?
Der Weg, auf dem eine bereits ausgegebene Karte neue Inhalte bekommt. Das ausgebende System meldet eine Änderung, das Gerät holt die neue Fassung ab und zeigt sie an — ohne dass jemand eine App öffnet.
Was ist das Streifenband?
Die breite Bildfläche im oberen Bereich einer Apple-Wallet-Karte, direkt unter dem Kopf. Sie eignet sich für den Status auf einen Blick, etwa eine Punktreihe für Stempel oder einen Fortschrittsbalken.
Was ist ein Self-Service-Link?
Eine Adresse oder ein QR-Code, über den sich Kundschaft die Karte selbst ausstellt. Der Betrieb muss dafür nichts tun; der Kunde trägt ein, was verlangt wird, und erhält die Karte sofort.
Was ist NFC bei Wallet-Karten?
Die Nahfeldkommunikation, mit der eine Karte durch Auflegen statt durch Scannen erkannt wird. Bei Apple ist sie für Kundenkarten nur mit gesonderter Freigabe nutzbar und in der Praxis selten nötig.
Was ist ein Kartentyp?
Die Gattung der Karte: Stempelkarte, Punktekarte, Rabattkarte oder Mitgliedsausweis. Er bestimmt, welche Felder die Karte trägt und wie sich der Stand verändert.
Was ist eine aktive Karte?
Eine Karte, die aktuell im Wallet einer Kundin oder eines Kunden liegt. Gelöschte oder abgelaufene Karten zählen nicht mehr mit — bei den meisten Anbietern ist das die Größe, nach der abgerechnet wird.
Was ist eine Zielgruppe?
Eine Auswahl von Kunden nach Merkmalen wie Sprache, Region oder Kartenstand. Sie dient dazu, Push-Nachrichten nur an die zu senden, für die sie gedacht sind.
Was ist eine Vorlage?
Der Bauplan einer Karte: Gestaltung, Kartentyp und Regeln. Aus einer Vorlage entstehen beliebig viele Karten, die sich nur in den persönlichen Angaben unterscheiden.
Was ist der Unterschied zwischen Apple Wallet und Google Wallet?
Es sind zwei getrennte Systeme mit eigenen Formaten und Regeln: Apple Wallet läuft auf iPhones, Google Wallet auf Android-Geräten. Für den Betrieb macht das keinen Unterschied, wenn der Anbieter beide bedient.
Fehlt ein Begriff? Die tiefergehenden Beiträge im Wissensbereich erklären die Technik, die Einführung im Betrieb und die rechtliche Seite ausführlicher.
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